Wie der Iran die Welt bedroht, wie undemokratisch das Land regiert wird, und wie vor Jahren britische Soldaten Hops genommen wurden.
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Was
eine Drohung ist:
Viele Sichtweisen, viele Deutungen: Die Vorwahl-Umfragen deuten exakt auf den Stimmenanteil, den die Wahlen real dann auch erbrachten. Leser J.P. analysiert:
1.) Lage im Iran Der Journalist Bhadrakumar von ASIA TIMES macht und klar, daß man heutzutage gut beraten ist, sich die Haltung Israels zu den Dingen in Iran anzusehen, um zu verstehen, was wirklich passiert: Bhadrakumar stellt fest: Israel will Achmedinedschad behalten und den Mussawi (= Rafsandschani) absolut nicht haben. Hauptgrund: "…that a weak interlocutor without a "Khomeinist base" like Mousavi could never make concessions that the US, the Europeans and the Arabs demanded, whereas Ahmadinejad can afford a softening of position as it will only seem a clever maneuver. Paradoxically, negotiating with Ahmadinejad might prove easier for the West, as he has a genuine constituency." Kein Geringerer als der Chef des Mossad, Meir Dagan, wiegelt bei dem Stichwort "Wahlbetrug" ab: "Election fraud in Iran is no different than what happens in liberal states during elections." Im übrigen sei voraussehbar, daß den Protesten der Dampf ausgehe (run out of steam). Bhadrakumar von ASIA TIMES behauptet sogar: "By a masterstroke in "back-channel" diplomacy, Israel signaled to Tehran it had nothing to do with any "color" revolution." Außerdem hat Chamenei den Rafsanjani schon 'im Griff': Zwar verzichtet Chamenei aus taktischen Gründen darauf, Rafsanjani s e l b s t wegen der Korruption zur Verantwortung zu ziehen (so was würde wohl auch andere Mullahs in Unruhe versetzen) - aber er kann auf Rafsanjanis Anverwandte zugreifen. Und dort zählt Familie noch was - d. h, das ist ein echtes Druckmittel: "Most ominously, while Khamenei graciously absolved Rafsanjani of any personal corruption, he left open the possibility of legal proceedings being initiated against his family members. Rafsanjani will now need to weigh his options very carefully. He cannot but factor in the Sword of Damocles hanging over his family members who have allegedly amassed huge wealth through corrupt practices." 1a) Folgerung Die Lage wird sich beruhigen. So wie die Tibet-Kampagne, die Schweinegrippe-Kampagne, die Juschtschenko-Kampagne ('die Russen haben ihn vergiftet') usw. usw., wird auch diese Anti-Iran-Kampagne zwar zerschlagenes Geschirr hinterlassen (z. B. China wg. der Tibet-Kampagne - die chin. Politik kann durchaus nachtragend sein), ansonsten aber nur blauen Dunst. 2.) Haltung ausländ. Regierungen zur Lage im Iran In Israel wird keine Stimmung gegen die Iranische Regierung gemacht - auch Obama hält sich weitgehend zurück. Anders in Europa: Da lesen
wir
Auch Steinmeier hatte irgendwas
Anmaßendes abgelassen.
Bhadrakumar weist darauf
hin, daß der iranische Außenminister deshalb - und wegen der
Medien-Kampagne - auch nur Großbritannien, Frankreich und die BRD
angegriffen hatte:
2a Folgerung Die längst vom US-Imperium kastrierte Außenpolitik der westeuropäischen Länder bringt nur noch giftiges aber auch hilfloses und bedeutungsloses Gekläff zustande (Welcher raffinierte Schachzug soll das denn sein, wenn die Merkel "Neuauszählung" verlangt? Das ist doch nur wichtigtuerisches Geblubber für unsere tote Presse (dazu gleich) - das darüber hinaus völlig planlos außenpolitisches Geschirr zerschlägt!) . Ja, man meinte vielleicht mit dem als korrupt geltenden Rafsandschani (Padrone von Mussawi) besser Geschäfte machen zu können. Mussawi hatte wohl auch mehr Kontakte nach Europa: "Nonetheless, Mousavi kindled hopes in the West - notably London, Paris and Berlin - and some "pro-West" Arab capitals. But then, that was because he was a known factor as foreign minister and then prime minister during 1981-89. The issue was never that he was a modernist or reformer. To quote Taheri, the well-informed chronicler of the Middle East, Mousavi when he was in power, 'developed a wide network of contacts in the US, Europe and the Arab countries'." Aber was man will bekommt man nicht mit giftigem Gekläff. Unser Regierung und unser Opposition sind eben nicht nur unfähig der Müllmafia, der Gesundheitsmafia, dem Bildungsnotstand usw. usw. zu Leibe zu rücken - auch die Außenpolitik ist das komplette Desaster! 3.) Haltung der deutschen Medien, insb. Presse Ein ekelhafteres, einseitiges, primitiveres und hirnloses Gegeifere als in den deutschen Medien hätte man sich gar nicht ausdenken können. Diesmal ziemlich vorneweg: DIE ZEIT. Zumeist war man noch nicht einmal in der Lage den eigentlichen Machtkampf zwischen Chamenei und Rafsandschani (diese stehen ja eigentlich hinter den Protagonisten Achmedinedschad und Mussawi) auszudeuten und dem Leser die Auseinandersetzung so näher zu bringen. Und man könnte noch v i e l mehr sagen. Außerdem: Jeder, der
- anders als noch viele - mit dem Internet vertraut war, stieß z.
B. auf den Widerspruch hin, daß es z. B. in Georgien praktisch
zeitgleich ebenfalls heftige Demonstrationen gegeben hatte - ebenfalls
mit toten Demonstranten. Georgien ist sogar Nato-Aspirant. Und Georgien
ist sowenig eine Demokratie wie der Iran. Aber darüber wurde nichts
berichtet!"
noch eine weitere interessante
Stimme:
Damals, als "der Westen"
Husseins Irak mit Waffen, u.a. deutscher Chemiewaffentechnik, unterstützte,
als Hussein noch ein Guter war und kein Schlimmer, war der Iran überaus böse, und Moussavi war sein Ministerpräsident. Ein "Harter Hund", der sein Land gegen die technische Überlegenheit des Irak verteidigte. Bzw. verteidigen liess. U.a. durch diese Kinder, die in die Minenfelder rannten, um mit Ihrem Tod oder auch nur den Beinen zu Ehren Allahs und ihres Landes den Soldaten den Weg freizuräumen.
Moussavi gilt mittlerweile als "pro-westlich" und überhaupt ist er ja auch Künstler. Und Menschenfreund. Der Sympathiebonus
des Westens für herrn Moussavi beruht aller Wahrscheinlichkeit nach
darauf, dass dessen Äußerungen zu Israel bisher von
denselben westlichen Quellen noch nicht so schlecht übersetzt wurden
wie die Ahmadinedschads. Beim Ausspielen der einen gegen die andere Mullah-Fraktion
ist es eventuell zudem nicht auszuschliessen, dass das Wohl
des iranischen Volkes, das wiederum eventuell weder an dem einen
noch dem anderen Kandidaten anhängig ist, dem besagten Westen
ebenso schnurz ist wie die Befindlichkeit von Eisbären
angesichts des Klimawandels. Eisbären sind gute Schwimmer und gehen
nicht unter, wenn die kalte Scholle wegtaut. Iraner sollen auch recht zäh
sein.
Iran:
Ein Beitrg eines MAI-Lesers: (FARS-News wieder erreichbar) "Man muß derzeit den
Verdacht haben, daß das iranische Internet seitens der Nato-Länder
lahmgelegt wird. Gestern oder vorgestern laß ich die Behauptung,
seitens des Iran werde das Intenet lahmgelgt um e-mails zu verhindern.
Dagegn spricht jedoch, daß ausgerechnet der "Revolutionssender" "Fars
News Agency" ausgeschaltet wurde bzw. nicht mehr erreichbar ist. Die englische
site war zuvor erreichbar unter http://english.farsnews.com/ oder http://www.farsnews.com/English
.
Was in unseren Einheitsmedien abgeht, erfährt man, wenn man sich zwingt die Tagesschau anzusehen. Dort wurde noch vorgestern der frisch gewählte Präsident nicht etwa als "Präsident" sondern als "der Machthaber Ahmadinejad" bezeichnet. Dies sagt schon deswegen alles, weil ich vor drei Jahren auf dem Blog der tagessschau gerügt hatte, daß der damalige pakistanische Militärdiktator Musscharaf immer "der pakistanische Präsisdent" genannt wurde. Ich forderte damals dazu auf, ihn nur"Militärdiktator" zu nennen. Mein Beitrag wurde damals zensiert und Musscharaf wurde noch Jahre danach in der "Tagessschau" immer "Präsident" genannt. (Ob Ahmadinejad wirklich der "Machthaber" ist - man denke an die Mullahs - ist sowieso äußerst zweifelhaft). Nachdem ich mich im März
2006 zum Tagesschau-Blog angemeldet hatte und ich in einem Beitrag die
Übersetzung der damaligen Rede Ahmadinejads rügte, wurde dieser
Beitrag zensiert. Meine Anfrage, warum mein Blog-Beitrag zensiert wurde,
wurde nie beantwortet.
Der gedemütigte Klerus - FAZ
Eine kleine Erinnerung an den Krieg Iran-Irak Damals, als "der Westen"
Husseins Irak mit Waffen, u.a. deutscher Chemiewaffentechnik, unterstützte,
als Hussein noch ein Guter war und kein Schlimmer, war der Iran überaus böse, und Moussavi war sein Ministerpräsident. Ein "Harter Hund", der sein Land gegen die technische Überlegenheit des Irak verteidigte. Bzw. verteidigen liess. U.a. durch diese Kinder, die in die Minenfelder rannten, um mit Ihrem Tod oder auch nur den Beinen zu Ehren Allahs und ihres Landes den Soldaten den Weg freizuräumen.
Moussavi gilt mittlerweile als "pro-westlich" und überhaupt ist er ja auch Künstler. Und Menschenfreund. Der Sympathiebonus
des Westens für herrn Moussavi beruht aller Wahrscheinlichkeit nach
darauf, dass dessen Äußerungen zu Israel bisher von
denselben westlichen Quellen noch nicht so schlecht übersetzt wurden
wie die Ahmadinedschads. Beim Ausspielen der einen gegen die andere Mullah-Fraktion
ist es eventuell zudem nicht auszuschliessen, dass das Wohl
des iranischen Volkes, das wiederum eventuell weder an dem einen
noch dem anderen Kandidaten anhängig ist, dem besagten Westen
ebenso schnurz ist wie die Befindlichkeit von Eisbären
angesichts des Klimawandels. Eisbären sind gute Schwimmer und gehen
nicht unter, wenn die kalte Scholle wegtaut. Iraner sollen auch recht zäh
sein.
Iran:
Ein Beitrg eines MAI-Lesers: (FARS-News wieder erreichbar) "Man muß derzeit den
Verdacht haben, daß das iranische Internet seitens der Nato-Länder
lahmgelegt wird. Gestern oder vorgestern laß ich die Behauptung,
seitens des Iran werde das Intenet lahmgelgt um e-mails zu verhindern.
Dagegn spricht jedoch, daß ausgerechnet der "Revolutionssender" "Fars
News Agency" ausgeschaltet wurde bzw. nicht mehr erreichbar ist. Die englische
site war zuvor erreichbar unter http://english.farsnews.com/ oder http://www.farsnews.com/English
.
Was in unseren Einheitsmedien abgeht, erfährt man, wenn man sich zwingt die Tagesschau anzusehen. Dort wurde noch vorgestern der frisch gewählte Präsident nicht etwa als "Präsident" sondern als "der Machthaber Ahmadinejad" bezeichnet. Dies sagt schon deswegen alles, weil ich vor drei Jahren auf dem Blog der tagessschau gerügt hatte, daß der damalige pakistanische Militärdiktator Musscharaf immer "der pakistanische Präsisdent" genannt wurde. Ich forderte damals dazu auf, ihn nur"Militärdiktator" zu nennen. Mein Beitrag wurde damals zensiert und Musscharaf wurde noch Jahre danach in der "Tagessschau" immer "Präsident" genannt. (Ob Ahmadinejad wirklich der "Machthaber" ist - man denke an die Mullahs - ist sowieso äußerst zweifelhaft). Nachdem ich mich im März
2006 zum Tagesschau-Blog angemeldet hatte und ich in einem Beitrag die
Übersetzung der damaligen Rede Ahmadinejads rügte, wurde dieser
Beitrag zensiert. Meine Anfrage, warum mein Blog-Beitrag zensiert wurde,
wurde nie beantwortet.
Perthes, SWP: Der gedemütigte Klerus - FAZ mehr iranophobie
Die
iranische Ölbörse -
"Nicht einmal ein ausgesprochener Idiot dürfte ernsthaft glauben, dass irgendwer im Iran einen Atomangriff auf Westeuropa vorbereite."
Desinformationskrieg
gegen Iran seit 1978
Nicht einmal einen Monat nach Kriegsende: die Schlagzeilen kommen auch nach 62 Jahren bekannt vor:
22 Jahre vor dem Sechstagekrieg. Und : VOR der Gründung des Staates Israel . Das ist die objektive Sicht des Historikers auf den Hexenkessel der Levante . Damit ist nicht gesagt, Israels "Auftauchen" habe in dieser Region einen Zuwachs an Frieden und Sicherheit, Entspannung und allgemeiner Liebe gebracht. Aber Sie sehen an obiger Zeitung : Israel ist nicht für jeden Konflikt verantwortlich zu machen, auch nicht mittelbar . Da mischten schon immer ganz andere Akteure mit - und erst recht ist das heute so. Kriegsgefahr
für den Iran ?
"Sie
seien in steinigen Zellen festgehalten "
"Sie ... richteten ihre
schweren Maschinengewehre, ihre Geschosse und Waffen auf uns ..."
"Wenn wir das nicht täten,
würde uns sieben Jahre Haft drohen"
Warum nur wird dieser Hamburger AgitProp millionenfach gelesen ? Interviewt Sky news eigentlich
auch unter Folter ? Oder kam dise Aussage nicht etwa freiwillig zustande:
Kakophon neh´nnt man das, was die Medien gerade ablasen über die Freilassung der Briten. Keinesfalls war es eine Geste von Gnade und Nettigkeit, sondern wahlweise Ergebnis von Druck, perfidem Kalkül, internem Machtkampf, Vernunft, und tralala. Jeder hat mindestens eine
Meinung.
Das Zeug haben die Iranis
einfach requiriert. Sie werden damit ihre Marine (die derzeit nicht
ganz so groß ist wie die der Schweiz) aufmotzen und Israel angreifen.
Und das, liebe Leser, hat kein Kommentator der bürgerlichen Medien
heute geschrieben. Schauen Sie nach. Keiner. Noch nicht. Morgen aber vielleicht
schon.
P.S. Und außerdem saßen
auch die Anzüge, die die Iranis den freigelassenen Helden
geschenkt hatten, gottserbärmlich schlecht. Kein Wunder, daß
die sich in London dann gleich wieder in Uniform zeigten, aber eben ohne
Schlauchboote. Was gewiß ein interessantes Bild abgegeben hätte
wenn mit.
Auf Wiedersehen ! Weg sind sie, die Tornados.
Ob zu Recht, wird das Bundes- Verfassungsgericht noch im April erörtert.
In der Zwischenzeit besteht Gelegenheit zur Gewinnung neuer, gar betörender
Einsichten über den Geist in der Flasche, den man rief. Hat er einen
So rot und lustig wie in
Guantanamo ?
Das ist die würdige
Behandlung von Gefangenen in US- und britischer manier.
![]() ein Flaschengeist, klimperte mit den Augen und machte so Larry Hagman ganz rollig. Bevor der zum Bösewicht in Dallas wurde. Sie flog Teppich und war auch sonst den sie umgebenen Soldaten überlegen. Wenn ich mich recht erinere, wollten Männer schon damals gegen den bzw. die Schleier protestieren. Diese verhüllungen waren sowas von brutal !
Abscheulich, wie diese Heldin
erniedrigt wird. Statt ihr gnädig einen Sack überzustülpen,
nötigt man sie zum öffentlichen Nikotingenuß .
Nochmals zum Lufttransport:
während der Muslim seine Frauen verschleiert und freihändig per
Teppich von links nach rechts schuckelt, macht dies der Westen weit humaner:
Gesichert. Sogar gegen den Fluglärm geschützt. Und nicht vergessen: nicht im Direktflug nach Guantanamo - sondern durch deutschen Luftraum mit Zwischenlandung in Ramstein.. Wir Deutschen sind deshalb so beliebt, weil wir bei all den humanitären Aktionen irgendwie beteiligt sind. Britisches Grenzwissen Anderswo müssen sich benachbarte Staaten langwierig über Grenzverläufe einigen. Hatten es Briten je nötig, sich darum zu scheren ? Man sehe auf die afrikanischen Grenzen. Aber auch die ursprüngliche Grenzziehung am Schattel Arab -gesamter Fluß zugunsten des Iraks - gründete auf britischem Diktum. (Diese Anerkennung des 75er Abkommens von Algier dürfte nicht das letzte Dokument von relevanz sein) Die normative Kraft des Faktischen (oder, wie die Urgroßoma zu sagen pflegte: "Es ist so wie es ist." Eine tiefgründig philosophisch abgewogene Sentenz) Die Zahl der iranischen Soldaten, die in den Kerkern des Londoner Tower schmachten, erscheint uns überschaubar. Wir vermuten, daß der Grund dafür auch darin liegen könnte, daß herzlich wenige persische Schiffe im Ärmelkanal patroullieren und die Klippen von Dover auch gut erkennbar sind. Was den nicht anwesenden Iranern allerdings recht egal sein dürfte. Die Beschwerden Irans und
anderer Staaten über britische Atomkraftwerke, britische Wiederaufbereitung,
Anreicherung und Transport von Uran, über britische Raketen
Würde man eine Statistik
aufstellen, die die Zahl kriegerischer Akte Irans und Großbritanniens
in einen Vergleich setzen würde, etwa um anhand dieser Statistik eine
Wahrscheinlichkeit weiteren Ungemachs für Nachbar- oder andere Völker
zu belegen, käme man zu den ulkigsten Ergebnissen.
Die Behandlung von Gefangenen insbesondere muslimischen Glaubens ist bekanntlich bei den Briten von feiner englischer Art (Ausnahmen wie die Exzesse in Basra und überhaupt im Ausland mal ausgenommen). In England selbst ist es Volkssport, wöchentlich eine Horde von Muslimen festzunehmen, ihre Wohnungen zu durchsuchen und ganze Straßenzüge abzusperren, dies groß in den medien zu verkünden - und dann nach angemessener Zeit die angeblichen Übeltäter klammheimlich wieder auf freien Fuß zu setzen. (Hat vielleicht auch mit Überbelegungen zu tun ...) So wohltuend hebt sich der Brite da ab wie eben ein Pudel von seinem herrchen. In den USA werden Gefangene Muslime nämlich nicht nur nicht ins Land gelassen und das schöne Rechtssystem an sie verschwendet - nein, sie werden auch nicht entwürdigend in der Öffentlichkeit gezeigt. So wenig gezeigt werden sie, daß man bei den einen annehmen könnte, hier werde Folter verborgen, bei den anderen (KSM und Binalshib), daß es diese Gefangenen gar nicht gebe. Wie brutal hingegen, britische Gefangene vor die Kameras zu zerren und ihnen Obst auf dem vor ihnen stehenden Tisch zu zeigen. Läge Teheran an der Themse, wäre alles anders. Die sturen Schurken in Burkas am Hindukusch sind aber da wo sie sind, wie sie sind, was sie sind. Tja. Als sich die EU mal fürchterlich
vertat:
Wer einmal lügt dem glaubt man nicht. Uneingeschränkte Solidarität, das hatten wir doch schon einmal . Auch das war falsch. Lernunwillig, die Leute. "The
Iran/Iraq maritime boundary shown on the British government map does not
exist. It has been drawn up by the British Government. Only Iraq and Iran
can agree their bilateral boundary, and they never have done this in the
Gulf, only inside the Shatt because there it is the land border too. This
published boundary is a fake with no legal force." sagt der brit. Ex-Botschafter
in Isbekistan.
Fünf Minuten vor 12 (.pdf) Vorschlag einer Initiative der deutschen Bundesregierung für eine umfassende Regelung des Atomstreits mit der Islamischen Republik Iran - Aide-mémoire - Deutscher Flankenschutz vor US-Angriffen USA-Schlag gegen Iran schon zu Ostern? - "Argumenty Nedeli" Das Üble ist, daß
man nicht weiß, was weiter aufgebauschte Drohkulisse,
was schierer Wahnsinn und was kühl berechnete menschenverachtende
realität ist. Denn alles spielt zusammen. Da unsere Vernunftappelle
an die Bushisten eine vergleichbare durchschlagende Wirkung
haben wie Versuche, Haifische zum Radfahren zu dressieren, bietet sich
an, in die nähere Umgebung zu schauen. Da haben wir Lafontaines dringliche
Mahnung, über das Mittel des politischen Massenstreiks nachzudenken,
und andererseits täglich einen neuen Grund dazu:
Spekulationen um US-Angriff auf Iran: Russischer General erwartet Irak-Szenario Aus dem MAI-Zeitungsarchiv:
Vollständig heißt die Zeitung übrigens Zeitung - um die Sommerzeit ging es damals nicht am 25. März - aber eben vor 61 Jahren. Die Details sind unerheblich. Was diese Kopie nur aufzeigt, ist das stetige Interesse an den Staaten dieser Region, und zwar UNABHÄNGIG davon, wer sie gerade regiert, UNABHÄNGIG vom konkreten Anlaß. Es geht schlicht nicht um Atomanlagen im Iran. Ebensowenig wie um Taliban in Afghanistan. Oder um Massenvernichtungswaffen im Irak. All das sind vorgeschobene Gründe für ein Gezerre um Machtpositionen in einem großen geostrategischen Schachspiel - wie es Brzezinski so treffend wie kaltschnäuzig formulierte. Die US-Intentionen mit der
Sicherheitsratsresolution sind eine olfaktorische Zumutung. Anders gesagt:
es müffelt wie ein brünstiger Dachs im Frühlingsregen.
Die USA als eurasische Großmacht
- darum geht es, und gezielt ist auf Rußland und China. Die beiden
letzteren haben sich breitschlagen lassen, da sie von einem Atomstaat
mehr in der region auch nicht entzückt sind. All das ist nichts
Neues. mehr
# Für den Irankrieg ist alles vorbereitet # Antrag auf Angriff # Die Uhr tickt wieder # Kriegsgründe made in USA Insider befürchten, dass die Bush-Regierung nur noch einen Vorwand für den Angriff auf Iran sucht # e "Target Iran: US able to strike in the spring" # Brzezinski deutsch:
über die Möglichkeit, einen Angriff des Iran auf die USA zu "türken"
, um sich dann zu "verteidigen
# Schurkensprech im O-Ton:
# Der Brief
des iranischen Präsidenten - und was die Presse daraus machte
# 24.02.2007 – Oskar Lafontaine Nach dem Irak jetzt der Iran? Freunde des Freien Iran (Leider steht da "des" und nicht "einer Intervention im" oder so. Sonst könnte man sie Fifi abkürzen) Die Welt ist kompliziert, die Abkürzungen bunt, und alles im vollen Schwange. MAI verkürzt das etwas und erklärt die Welt. Beim Iran war es vor einigen Jahrzehnten so: es gab Perser, Exilperser, Jubelperser und Perserteppiche. Heute gibt es, grob gesagt - Iraner (leben im Schurkenstaat
Iran und bauen täglich A-Bomben)
Letztere sind ein Fall für Fifi. Wer es ETWAS genauer wissen möchte, kann sich bei Knut Mellenthin informieren. Wem nun der Kopf nicht schwirrt, schaut auf dieses Video. Da tanzt ein PDS-Brie fröhlich mit den Iranern der letzten Kategorie und (höflich formuliert) stockkonservativen EP-Kollegen. Nun könnte man meinen, Außenpolitik sei NICHT Einmischung in die Inneren Angelegenheiten anderer Länder, nicht Volksgruppen aufeinander zu hetzen, nicht Kriegsvorbereitung. Der hat aber nicht mit den Grünen, Halbnazis und einigen PDSlern gerechnet, die immer und immer wieder (vgl. Sudan - Herrn Osmanovid) dem Interventionismus das Wort reden. P.S. Der aufmerksame Beobachter
wird in der Art und Überschrift des verlinkten Videos eine gewisse
Parteinahme erkennen. Genau. Das ist eben das Fatale, wenn man sich in
die inneren Angelegenheiten einmischt: auf Neutralität wird man selten
stoßen. Und Pseudo-Neutralität verwirrt noch mehr.
# Iran - Ready to attack Diese obigen Einschätzungen sind begründet - müssen aber dennoch nicht richtig sein. Zerstören kann die US-Airforce vieles - aber niemals den Iraan erobern. Und auf den Regimechange zu spekulieren, ist gewagt bis idiotisch (im Ggs. zum Irak gibt es keine starke gesellschaftliche Macht gegen das regime). Den USA könte der Krieg nur schaden, in jeder Hinsicht. Da der Wahnsinn allerdings einen festen Platz bei historischen ereignissen hat, sollten wir nie nie sagen. Es geht dabei auch um die Frage, wieweit die Bushisten reale Vertreter ihrer Klasse sind und wieweit sie abgehoben sind. #e Warum das Pentagon die 9/11-K0ommission belog - Version des Pentagon (.pdf) Iranische Seemanöver: "Die Übung erstreckt sich auch auf die Region Hormosgan an der für Erdöltransporte wichtigen Strasse von Hormuz. Am Montag hatte die amerikanische Marine zusammen mit Kriegsschiffen aus Australien, Bahrain, Frankreich, Italien und Grossbritannien ein Manöver im Persischen Golf begonnen, bei dem die Kontrolle von Waffenlieferungen geübt werden soll." Welch ein Glück, daß sich die Weltgeschichte von einem logischen Schritt zur nächsten vernunftgetriebenen Tat begibt. Hops. Der Mantel dieser Geschichte bläht sich nicht selten unter den verantwortungsvollen Fürzen der weisen Führer und Militärs der Nationen. Das Wehen dieser Winde als anmutiges Spiel von Luft und Geist zu mißdeuten, bleibt unseren Medien überlassen. Simple Erdlinge beschleicht indes der banale Gedanke, Vernunft könnte sich, durch historische Erfahrung zweier Weltkriege gewitzt, im Völkerrecht niedergeschlagen haben. Wozu zählt, nicht über das Territorium anderer Staaten mit Flugzeugen zu sausen, wenn diese das nicht mögen. Auch pubertäre Drohgebärden ("Androhung von Gewalt" ) widersprechen dem Völkerrecht aus guten Gründen. Nachzulesen in der UN-Charta. Das alles gilt
nicht nur für Iranis. Auch für Israelis und Amis.
Ansonsten ist MAI derzeit etwas schweigsamer als sonst. Was soll man denn noch schreiben, wenn mittlerweile selbst die dümmsten Käseblätter drucken, man müsse über Exits nachdenken. Das Wort "Völkerrecht" als Begründung benutzen sie allerdings niemals. Am deutschen Wesen soll die Welt noch immer genesen: das braune Erbe der Grünen ist und bleibt salonfähig. |
Im Übrigen bewundere ich Frau Klarsfeld.