DDR

und Maueröffnung

vgl. auch
Kalter Krieg
Kurras
Blockade
Schießbefehl
 
 
 
 
  


DDR - Einsackung
... eine Reihe anderer Zusagen. Dazu gehörte, dass die Armee des vereinten Deutschlands kleiner sein würde als die Bundeswehr bis zur Vereinigung - das waren 500.000, es waren in Zukunft höchstens 370.000, inzwischen sind es weniger - und auch, dass westliche Truppen nicht - also amerikanische, englische, französische - nicht auf dem Gebiet der früheren DDR stationiert werden. Also wir machten eine Reihe von Angeboten, um es Gorbatschow und Schewardnadse zu erleichtern, gegenüber den Gegnern in der sowjetischen Führung ihre Auffassung durchzusetzen.

sagte Genscher. Es gab also doch Vereinbarungen bzgl. des Ostens, Leipziger Flughafen, NATO-Ausdehnung usw., was derzeit gegenüber Russland bestritten wird.
 


Eine hochinteressante Abrechnung mit der "Stasi"


Kurzintervention in Sachen DDR-Sport 
 

MAI hat mit Sport sonst nichts am Hut. Aber  da ging mir derselbe soeben hoch:
Aus Versehen hatte ich den Deutschlandfunk eingeschaltet zu einer "Sport-Zeit", es lief 19.10 Uhr ff. die Sendung  "Sport am Sonntag"
Berichtet wurde über den DDR-Sport in den Zeiten der sog. Wende. Nun waren alle sportlichen Erfolge der DDR-Sportler bekanntlich auf Doping zurückzuführen, incl. dem Tor Sparwassers, der Fussball war zudem von der Stasi mit Zielwasser getränkt worden. Brutal. Beide beschwerten sich später noch über das Doping, der Ball und Sparwasser selbst. Da war die BRD-Abwehr in den Mannschaftssportarten machtlos ... Auch all die anderen DDR-Sportler leiden noch jetzt. Es war übel. Nicht  staatliche Förderung, ausgeklügelte  Trainings, hohe Leistungsbereitschaft und Motivation waren Gründe für die Erfolge, nicht Kaderaufbau, Teamgeist, sportärztliche Betreuung. Nicht soziale Sicherheit und Zukunftsprspektive auch nach dem Abtrainieren. Nicht etwa Freude am Sport bei Sportlern und Zuschauern, ausgeklügelte Trainingsmethoden, schulische Förderung und Beobachtung möglicher späterer Spitzensportler. Nein, es waren die Dopings.

Und deshalb versagten die Spitzensportler der DDR sofort nach ihrer Flucht oder Übersiedlung in den Westen, weil ihnen das altbewährte Mittelchen jetzt fehlte. Henri Maske wurde zur Null, Katharina Witt konnte nur noch über das Eis torkeln, die Krabbe vertrug das neue Westdoping gar nicht. Almsick machte sich nur noch lächerlich, die Franzi. Und weil das so war, verzichteten alle deutschen Sportfunktionäre schon seit Jahrzehnten auf Abwerbevrsuche gegenüber DDR-Sportlern.
Das alles  hat der Deutschlandfunk vergessen zu erwähnen. Weshalb wir hier eben  dies nachtragen müssen.

Scharping, schon zu Zeiten seiner regierungstätigkeit in Sachen kosovo ein freund  von gerader Aufrichtigkeit, Wahrheit unnd ehrlicher menschenliebe, schüttelte es vor all den DDR-Sportlern, und er setzte sich dann an der Spitze des bundesdeutschen Radsports für Sauberkeit im Sport ein.  Innenminister Schäuble, als solcher auch Sportminister,  verwehrte sich vehement gegen jegliches Doping.  Die bundesdeutsche Pharmaindustrie erließ ein internes Verbot der herstellung jeglicher Substanzen, die  gesundheitsschädlich sein könnten.
 



 

Ein 9/11 der anderen Art
Die Maueröffnung: eine Medieninszenierung des Westens
 "Als SED-Politbüromitglied Günter Schabowski am 9. November 1989 um 18.53 Uhr auf einer internationalen Pressekonferenz verkündete, dass eine neue Reiseregelung "unverzüglich" in Kraft trete, war der West-Berliner Senat bereits seit gut sechs Stunden alarmiert. Am Mittag hatte aus Ost-Berlin "Bild"-Reporter Peter Brinkmann dem West-Berliner Wirtschaftsstaatssekretär Jörg Rommerskirchen ausrichten lassen, dass die innerdeutsche Grenze noch am Abend geöffnet werde - Rommerskrischen vertraute der Nachricht und ließ die Verwaltung im Eiltempo die nötigsten Vorbereitungen treffen. "

Zum Vergleich die WELT-Version: die Rolle des Peter Brinkmann wird auf  eine falsche Frage während der Pressekonferenz beschränkt, und er sei  angerufen worden, nicht umgekehrt. "Wer genau dem Senat diesen Tipp gegeben hat, ist unklar". Oberst Lauter und seine zwei  Mitarbeiter werden als  Menschen, die nicht gefrustet werden wollen beim Erklären, gekennzeichnet.

Wusste der Senat also auch, dass sich  Schabowski "versprechen" würde?
"Rommerskirchen: Was mich heute sehr wundert ist, dass man sich in dieser Schabowski-Sache nicht vernünftig verständigen kann. Das war für mich kein Versprecher. "
 

"Die Medien haben hier als Geschichtsbeschleuniger gewirkt"
Gründungsintendant Elitz schreibt Journalisten eine aktive Rolle beim Mauerfall zu Ernst Elitz im Gespräch mit Friedbert Meurer

"Er sagte mir, ich solle nicht vergessen, Schabowski dort nach dem Reisegesetz zu fragen."

Also nicht ganz zufällig. Gewiss war es aber ein Zufall, dass hajo Friedrichs abends in den Nachrichten davon sprach, die Tore der Mauer ständen weit offen.

Ebenso wie Schabowski zufälligerweise nicht wusste, was auf seinem Sprechzettel stand und wie es gemeint war.

Jede Interpretation  des Vorgangs als inszenierte Grenzaufhebung  wäre schiere verschwörungstheorie. Gewiß, man könnte sich fragen, weshalb um alles in der Welt der ADN-Chef einen Journalisten quasi "beauftragt", nach dem zu fragen, was tagtäglich Thema in der DDR und  der BRD war: die Reisefreiheit von DDR-Bürgern. Auch könnte man sich fragen, weshalb  womöglich die DDR-Führung ein Interesse daran haben könnte, um drei Ecken diesen Ball zu spielen - da Schabowski dieser angehörte, hätte er freudestrahlend die Nachricht verkünden können, als souveränen Akt eben der DDR. Mit Visa-Antrag natürlich, unter Wahrung der Grenze.

"Darin stehen Sätze wie: "Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt." Und: "Die zuständigen Abteilungen Pass- und Meldewesen" der Volkspolizei seien "angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu erteilen". Damit ist eigentlich klar, dass die DDR-Bürger zunächst zur Behörde müssen, um dort einen Antrag zu stellen - wenn die Ämter am nächsten Morgen wieder öffnen. 
Doch Schabowski unterläuft ein für die Existenz der DDR verhängnisvoller Fehler. "Wann tritt das in Kraft?", fragt einer der Journalisten nochmals. Und der Informationssekretär des ZK stottert: "Das tritt nach meiner Kenntnis ... ist das sofort, unverzüglich." Schabowski kann ja nicht ahnen, dass die DDR-Bürger ihn beim Wort nehmen und "sofort" losstürmen.
Kann er nicht? Kann er: wenn seine letzten Sätze aus dem Zusammenhang gerissen in den West-Sendern getrötet werden. Dafür war u.a. Friedrichs zuständig. Verbunden mit der Fehlinformation, die Mauer sei offen.
"... ist ihm die von Schabowski in die Welt gesetzte Information entgangen, die sich in den Medien binnen kurzem zu der Formel verkürzt hat: "Die Grenzen sind offen."
Da hat SICH die Information verkürzt. Zu einer Formel. Um 19.00 Uhr. NICHTS war zu der Zeit offen.

"Das kann Robin Lautenbach eigentlich nicht bestätigen. Der SFB-Reporter steht auf westlicher Seite der Mauer und berichtet live, exakt um 22.47 Uhr: "Hier in der Invalidenstraße auf der anderen Seiten haben die Grenzpolizisten offenbar diese Weisung noch nicht bekommen, oder sie haben sie nicht verstanden. Aber an sehr vielen anderen Grenzübergängen, nicht nur in der Bornholmer Straße, wir haben es auch gehört von der Sonnenallee und vom Ausländerübergang Checkpoint Charlie, ist es offenbar bereits möglich, mit dieser neuen Regelung völlig komplikationslos nach West-Berlin zu kommen." Das stimmt nicht, aber Lautenbach kann von der "Ventillösung" der Grenzer nichts wissen."
In der Lügen-Verbreitung steht Hajo Friedrichs also nicht allein ...

 Nur scheinen  die Herren West-Schlapphüte zu wissen, dass das grenzregime verwundbar ist, dass strikte Anweisung gegeben wurde, nicht zu schießen. Oder sie wissen es auch nicht und lassen es darauf ankommen?

Nun gibt es sowohlden ADN-Chef nicht mehr noch Hajo Friedrichs, und nicht mehr die DDR-Führung. Also lässt sich viel erzählen. Und auf jeden Fall war alles Zufall. Keinesfalls handelt es sich bei den drei Journalisten bzw. Medienzuständigen Friedrichs, Schabowski und Ehrmann um gekaufte Subjekte.

6. November 1989. Das DDR-Fernsehen sendet Meinungen von Bürgern zum neuen Reisegesetz-Entwurf:

Es war DAS Thema in diesen Tagen. Der Schabowski-"Versprecher" war abgekartet, und zwar  ganz bestimmt nicht durch die SED. Damit war aber das chaotische Durcheinander an den DDR-Grenzübergangsstellen mit dem Potential zu unbedachtem Schusswaffengebrauch der DDR-Grenzer PROVOZIERT.

Ein Glück, dass alles friedlich abging. Aber dafür gab es kein Zusamenwachsen von DDR und BRD, sondern eine Übernahme. Das war das Ziel, mission accomplished.

»Für ein halbes Jahrhundert Frieden hat es sich gelohnt«
Gespräch mit Manfred Döring. Über das Wachregiment »Feliks Dzierzynski« des Ministeriums für Staatssicherheit, über Gewißheiten, Zweifel und das Ende der DDR

Gefälschte Geschichte
Rede. »Die Öffnung der Staatsgrenze der DDR am 9. November 1989 – ein Ereignis von historischer Tragweite und widersprüchlichem politischen Charakter« (Teil I)
Von Egon Krenz
Ringen um die DDR
Rede. »Die Öffnung der Staatsgrenze der DDR am 9. November 1989 – ein Ereignis von historischer Tragweite und widersprüchlichem politischen Charakter« (Teil II)
Ohne einen Schuß
»Die Öffnung der Staatsgrenze der DDR am 9. November 1989 – ein Ereignis von historischer Tragweite und widersprüchlichem politischen Charakter« (Teil III):
"Ich übergab ihm mein Exemplar der Reiseverordnung (keinen Zettel, wie jetzt behauptet wird) mit dem ausdrücklichen Hinweis: »Das ist die Weltnachricht«. Schabowski vergaß aber, die Verordnung zu erwähnen. Erst 18.53 Uhr stellte ihm ein Reporter eine Frage zum Reisegesetzentwurf."

"Den Bürgermeister trifft die Weltsensation nicht gänzlich unvorbereitet. Am 29. Oktober hat er seinen Ost-Berliner Kollegen Erhard Krack nebst SED-Sekretär Schabowski bei einem Gespräch im Palasthotel kennen gelernt. Am Ende der Unterredung eröffnete Schabowski ihm, wie Momper fand, ziemlich unvermittelt: "Übrigens - wir werden Reisefreiheit geben." Was er denn damit meine, fragte Momper. "Richtige Reisefreiheit", versicherte Schabowski: "Jeder DDR-Bürger kann reisen, wohin er will. Er kann die DDR auch auf Dauer verlassen.
Schabowski und Momper und damit "der Westen" wußten Bescheid. Sie PLANTEN. Sie richteten sich darauf ein. Ein "spontanes" Gestammel gab es nicht. Kohl überrascht? Vergesst es. 
Die einzigen, die   spontan waren, waren DDR-Bürger und DDR-Grenzer. Auf deren Rücken wurde Weltpolitik ausgetragen, sie waren die Versuchskaninchen für die Frage, ob Blut fließt oder nicht. 

9/11: der Tag steht für BBB - Begrüssungsgeld, Bananen und Beschiß.
 

"Der Bürgerprotest stellte die Legitimitäts-, aber nicht die Systemfrage" - weshalb auch viele SED-Mitglieder unter den Demonstranten und auch unter den Rednern auf den kundgebungen waren. Also eine systeminterne Auseinandersetzung. Geheimdienste, die in dieser Situation NICHT versuchen, das Ruder  zu ihren Gunsten, im Sinne ihrer Auftraggeber herumzureißen, müßte man wegen Arbeitsverweigerung  rechtlich belangen. Es grenzt an Irrsinn, davon auszugehen, dass die Dienste in ihrer geballten Konzentration in Westberlin untätig geblieben waren. 

"Diensthabender: "Ja,ja, die wollen alle rüber. Und die tun laufend bei uns das Programm unterbrechen und machen das mit der Reiseregelung bekannt."
200 Leutchen vor dem Brandenburger Tor -WESTseite - reichten nicht. Bei weitem nicht. Also Programmunterbrechungen etc. - obwohl die Programm-Macher wußten, dass Schabowski nicht nur gestammelt hatte, sondern den Text mit der VOLLSTÄNDIGEN Regelung der Visabeantragung vorgelesen hatte.

Wie heikel das Thema war, zeigt Schabowskis morgendliches WDR-Interview:
"Schabowski räumte ein, dass die Vorlage des Entwurfs für ein Reisegesetz vielleicht etwas übereilt gewesen sei. Doch sollte erreicht werden, dass bis Jahresende "vollendete Tatsachen" geschaffen werden." Am Morgen wußte er noch,  WANN die Vollendung der Tatsachen anstand.

Deutschlandfunk - Interview mit Hans-Hermann Hertle (Audio):
"der Einigungspozess hätte so nicht stattfinden können"
"Aber am Abend des 9.November waren auch ganz entscheidend die Westmedien. .... Indem die Medien das meldeten, was noch gar nicht eingetreten war, haben sie es quasi herbeigeführt..."
 


Neues zum Geheimdienst- und Mediencoup des sog. "Mauerfalls"! s.u. Jede Stunde rückt das Puzzle mehr zu einem Bild zusammen - 20 Jahre lassen offenbar die Zungen gelenkiger werden.
 

Und wenn der November noch so grau ist: DAS HIER hilft.

"Nicht nur die DDR, sondern auch die Bundesrepublik hat ein Spitzelsystem aufgebaut und ihre Bevölkerung flächendeckend überwacht, durch V-Leute des Verfassungsschutzes, der politischen Polizei und eben durch Post- und Telefon-überwachung. 
Die Westdeutschen waren keineswegs nur Opfer des Kalten Krieges, wie sie sich selbst gerne sehen, sondern auch Akteure und Gestalter des Kalten Krieges"

Wer sich über 100.000 Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit aufregt, sollte bedenken, wie die Einwohnerzahl der DDR zur BRD in Relation steht: 1:3 (20 Millionen zu 60). Die BRD heute hat 260.000 Polizisten, plus ca. 40.000 Zollbeamte. Macht 300.000. Im Gegensatz zur DDR-Zählung sind aber die Putzfrauen, Gärtner usw. NICHT mit gerechnet. Ja, und es fehlen der BND. Der Verfassungsschutz samt  Spitzel. Die Steuerfahndung. All die privaten Wachdienste. Der MAD. Usw. usf., nicht zu vergessen die mitarbeiter und Spitzel der "befreundeten" Dienste, und das sind mehr als nur die CIA. Dem gegenüber war die Stasi ein Knabenchor, allerdings hoch effektiv.

Herr Schirrmacher  adelt posthum Hajo Friedrichs mit der skurrilen und erlogenen Uminterpretation einer Lüge:
"Wo es geschieht, vergisst man es nie wieder. Ein solcher Moment war Hajo Friedrichs’ Tagesthemen-Moderation am Abend des 9. November 1989, oder besser: Es war ein Satz, den damals in dieser Eindeutigkeit und zu diesem Zeitpunkt völliger Verwirrung kein Politiker zu sagen wagte und der, wie wir heute wissen, wie ein Fanal auf viele Zuschauer in der DDR wirkte. Er lautete: „Das Tor in der Mauer steht weit offen.“"
Bekanntlich gab es schon zuvor Situationen, in denen jemand aufstand, damit es der Wahrheitsfindung diene. Schirrmacher versucht den Eindruck zu erwecken, Hajo Friedrichs habe SPONTAN diesen Satz gesagt (dreieinhalb Stunden nach dem "Versprecher" des unverzüglichen Berlin-Parteibonzen. Übrigens: auch Brender hatte  Stunden, sich den Gag mit "Herr Schröder" einfallen zu lassen....

Ein MAI-Leser kommentierte:
"Als wie blöd der Schirrmacher sich hier erweist, indem er bei der Schilderung
des Sachverhaltes schlicht schummelt und Friedrichsens Ansager als "live"
ausgibt, wird nur noch davon übertroffen, wie viele Schnitte in seiner
Wahrnehmung vornehmen muß, um Brenders Elefantenrundendickköpfigkeit 
bei der Wahrung der Deutungshoheit der Medien als Glanzleistung des Stolzes 
vor Fürstenthronen auszugeben. Das Fernsehen ist nicht selten ein Live-Medium,
aber immer ein Moment-Medium der absolut erzwungenen volatilen Gegenwärtigkeit."



 
 

Streitobjekt DDR
Essay von Kurt Pätzold, vom Feinsten. Die Debatte über den sozialistischen Staat lädt zum Nachdenken über geschichtliche Alternativen ein. Sie wird aber als Sieg der Marktwirtschaft geführt
 



 
 

»Der Osten verarmt, vergreist und verdummt«
Gespräch miit Edgar Most über die Fehler und Tricksereien Honeckers, die Kolonialisierung der DDR und darüber, wer Treuhand-Chef Rohwedder ermordet haben könnte
JW-Interview von Peter Wolter
 

  Die Welt wie sie ist -
eine JW-Fotoreportage zur Nicht-Existenz des Palasts der Republik


 

DDR im Nebel

"Späteren Historikern wird es einmal rätselhaft erscheinen, mit welcher frappierenden Übereinstimmung sowjetische und bundesdeutsche Medien im Herbst 1989 Imagepflege für Leute wie Modrow oder Wolf betrieben." schrieb die WELT vor fünf Jahren. Und die BILD weiss gar von einem Anruf aus dem Politbüro:
"Was geschah wirklich am 9. November 1989"?

Der Haupt-Hebel wurde in Moskau angesetzt, das ist das Wesentliche.
 


»Wir wollten ein militärisch neutrales vereintes Deutschland«
Gespräch mit Hans Modrow. Über Gespräche mit Michail Gorbatschow zur deutschen Problematik, den Drei-Stufen-Plan zur Vereinigung und die NATO-Ausdehnung nach Osten
Interview: Arnold Schölzel
 

(c) Andreas Hauß, Dezember 2009
http://www.medienanalyse-international.de/ueberblick.html

Im Übrigen bewundere ich Frau Klarsfeld.