und Maueröffnung
vgl. auch
Kalter
Krieg
Kurras
Blockade
Schießbefehl
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DDR - Einsackung ... eine Reihe anderer Zusagen. Dazu gehörte, dass die Armee des vereinten Deutschlands kleiner sein würde als die Bundeswehr bis zur Vereinigung - das waren 500.000, es waren in Zukunft höchstens 370.000, inzwischen sind es weniger - und auch, dass westliche Truppen nicht - also amerikanische, englische, französische - nicht auf dem Gebiet der früheren DDR stationiert werden. Also wir machten eine Reihe von Angeboten, um es Gorbatschow und Schewardnadse zu erleichtern, gegenüber den Gegnern in der sowjetischen Führung ihre Auffassung durchzusetzen. sagte Genscher. Es gab also
doch Vereinbarungen bzgl. des Ostens, Leipziger Flughafen, NATO-Ausdehnung
usw., was derzeit gegenüber Russland bestritten wird.
Eine hochinteressante Abrechnung mit der "Stasi"
Kurzintervention in Sachen
DDR-Sport MAI hat mit Sport sonst nichts
am Hut. Aber da ging mir derselbe soeben hoch:
Und deshalb versagten
die Spitzensportler der DDR sofort nach ihrer Flucht oder
Übersiedlung in den Westen, weil ihnen das altbewährte Mittelchen
jetzt fehlte. Henri Maske wurde zur Null, Katharina Witt konnte nur noch
über das Eis torkeln, die Krabbe vertrug das neue Westdoping gar nicht.
Almsick machte sich nur noch lächerlich, die Franzi. Und weil das
so war, verzichteten alle deutschen Sportfunktionäre schon seit Jahrzehnten
auf Abwerbevrsuche gegenüber DDR-Sportlern.
Scharping, schon zu Zeiten
seiner regierungstätigkeit in Sachen kosovo ein freund von gerader
Aufrichtigkeit, Wahrheit unnd ehrlicher menschenliebe, schüttelte
es vor all den DDR-Sportlern, und er setzte sich dann an der Spitze des
bundesdeutschen Radsports für Sauberkeit im Sport ein. Innenminister
Schäuble, als solcher auch Sportminister, verwehrte sich vehement
gegen jegliches Doping. Die bundesdeutsche Pharmaindustrie erließ
ein internes Verbot der herstellung jeglicher Substanzen, die gesundheitsschädlich
sein könnten.
Zum Vergleich die WELT-Version: die Rolle des Peter Brinkmann wird auf eine falsche Frage während der Pressekonferenz beschränkt, und er sei angerufen worden, nicht umgekehrt. "Wer genau dem Senat diesen Tipp gegeben hat, ist unklar". Oberst Lauter und seine zwei Mitarbeiter werden als Menschen, die nicht gefrustet werden wollen beim Erklären, gekennzeichnet. Wusste der Senat also auch,
dass sich Schabowski "versprechen" würde?
"Die
Medien haben hier als Geschichtsbeschleuniger gewirkt"
"Er sagte mir, ich solle nicht vergessen, Schabowski dort nach dem Reisegesetz zu fragen." Also nicht ganz zufällig. Gewiss war es aber ein Zufall, dass hajo Friedrichs abends in den Nachrichten davon sprach, die Tore der Mauer ständen weit offen. Ebenso wie Schabowski zufälligerweise nicht wusste, was auf seinem Sprechzettel stand und wie es gemeint war. Jede Interpretation des Vorgangs als inszenierte Grenzaufhebung wäre schiere verschwörungstheorie. Gewiß, man könnte sich fragen, weshalb um alles in der Welt der ADN-Chef einen Journalisten quasi "beauftragt", nach dem zu fragen, was tagtäglich Thema in der DDR und der BRD war: die Reisefreiheit von DDR-Bürgern. Auch könnte man sich fragen, weshalb womöglich die DDR-Führung ein Interesse daran haben könnte, um drei Ecken diesen Ball zu spielen - da Schabowski dieser angehörte, hätte er freudestrahlend die Nachricht verkünden können, als souveränen Akt eben der DDR. Mit Visa-Antrag natürlich, unter Wahrung der Grenze. "Darin
stehen Sätze wie: "Die Genehmigungen werden kurzfristig erteilt."
Und: "Die zuständigen Abteilungen Pass- und Meldewesen" der Volkspolizei
seien "angewiesen, Visa zur ständigen Ausreise unverzüglich zu
erteilen". Damit ist eigentlich klar, dass die DDR-Bürger zunächst
zur Behörde müssen, um dort einen Antrag zu stellen - wenn die
Ämter am nächsten Morgen wieder öffnen.
Nur scheinen die Herren West-Schlapphüte zu wissen, dass das grenzregime verwundbar ist, dass strikte Anweisung gegeben wurde, nicht zu schießen. Oder sie wissen es auch nicht und lassen es darauf ankommen? Nun gibt es sowohlden ADN-Chef nicht mehr noch Hajo Friedrichs, und nicht mehr die DDR-Führung. Also lässt sich viel erzählen. Und auf jeden Fall war alles Zufall. Keinesfalls handelt es sich bei den drei Journalisten bzw. Medienzuständigen Friedrichs, Schabowski und Ehrmann um gekaufte Subjekte. 6. November 1989. Das DDR-Fernsehen sendet Meinungen von Bürgern zum neuen Reisegesetz-Entwurf: Es war DAS Thema in diesen Tagen. Der Schabowski-"Versprecher" war abgekartet, und zwar ganz bestimmt nicht durch die SED. Damit war aber das chaotische Durcheinander an den DDR-Grenzübergangsstellen mit dem Potential zu unbedachtem Schusswaffengebrauch der DDR-Grenzer PROVOZIERT. Ein Glück, dass alles friedlich abging. Aber dafür gab es kein Zusamenwachsen von DDR und BRD, sondern eine Übernahme. Das war das Ziel, mission accomplished. »Für
ein halbes Jahrhundert Frieden hat es sich gelohnt«
Gefälschte
Geschichte
"Den
Bürgermeister trifft die Weltsensation nicht gänzlich unvorbereitet.
Am 29. Oktober hat er seinen Ost-Berliner Kollegen Erhard Krack nebst SED-Sekretär
Schabowski bei einem Gespräch im Palasthotel kennen gelernt. Am Ende
der Unterredung eröffnete Schabowski ihm, wie Momper fand, ziemlich
unvermittelt: "Übrigens - wir werden Reisefreiheit geben." Was er
denn damit meine, fragte Momper. "Richtige Reisefreiheit", versicherte
Schabowski: "Jeder DDR-Bürger kann reisen, wohin er will. Er kann
die DDR auch auf Dauer verlassen."
9/11: der Tag steht für
BBB - Begrüssungsgeld, Bananen und Beschiß.
"Der Bürgerprotest stellte die Legitimitäts-, aber nicht die Systemfrage" - weshalb auch viele SED-Mitglieder unter den Demonstranten und auch unter den Rednern auf den kundgebungen waren. Also eine systeminterne Auseinandersetzung. Geheimdienste, die in dieser Situation NICHT versuchen, das Ruder zu ihren Gunsten, im Sinne ihrer Auftraggeber herumzureißen, müßte man wegen Arbeitsverweigerung rechtlich belangen. Es grenzt an Irrsinn, davon auszugehen, dass die Dienste in ihrer geballten Konzentration in Westberlin untätig geblieben waren. "Diensthabender:
"Ja,ja, die wollen alle rüber. Und die tun laufend bei uns das Programm
unterbrechen und machen das mit der Reiseregelung bekannt."
Wie heikel das Thema war,
zeigt Schabowskis morgendliches WDR-Interview:
Deutschlandfunk - Interview
mit Hans-Hermann Hertle (Audio):
Neues zum Geheimdienst-
und Mediencoup des sog. "Mauerfalls"! s.u. Jede
Stunde rückt das Puzzle mehr zu einem Bild zusammen - 20 Jahre lassen
offenbar die Zungen gelenkiger werden.
Und wenn der November noch so grau ist: DAS HIER hilft. "Nicht
nur die DDR, sondern auch die Bundesrepublik hat ein Spitzelsystem aufgebaut
und ihre Bevölkerung flächendeckend überwacht, durch V-Leute
des Verfassungsschutzes, der politischen Polizei und eben durch Post- und
Telefon-überwachung.
Wer sich über 100.000 Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit aufregt, sollte bedenken, wie die Einwohnerzahl der DDR zur BRD in Relation steht: 1:3 (20 Millionen zu 60). Die BRD heute hat 260.000 Polizisten, plus ca. 40.000 Zollbeamte. Macht 300.000. Im Gegensatz zur DDR-Zählung sind aber die Putzfrauen, Gärtner usw. NICHT mit gerechnet. Ja, und es fehlen der BND. Der Verfassungsschutz samt Spitzel. Die Steuerfahndung. All die privaten Wachdienste. Der MAD. Usw. usf., nicht zu vergessen die mitarbeiter und Spitzel der "befreundeten" Dienste, und das sind mehr als nur die CIA. Dem gegenüber war die Stasi ein Knabenchor, allerdings hoch effektiv. Herr Schirrmacher adelt
posthum Hajo Friedrichs mit der skurrilen und erlogenen Uminterpretation
einer Lüge:
Ein MAI-Leser kommentierte:
Streitobjekt
DDR
»Der Osten verarmt,
vergreist und verdummt«
DDR im Nebel "Späteren
Historikern wird es einmal rätselhaft erscheinen, mit welcher frappierenden
Übereinstimmung sowjetische und bundesdeutsche Medien im Herbst 1989
Imagepflege für Leute wie Modrow oder Wolf betrieben." schrieb
die WELT vor fünf Jahren. Und die BILD weiss gar von einem Anruf aus
dem Politbüro:
Der Haupt-Hebel wurde in
Moskau angesetzt, das ist das Wesentliche.
»Wir
wollten ein militärisch neutrales vereintes Deutschland«
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Im Übrigen bewundere ich Frau Klarsfeld.